... newer stories
Samstag, 8. August 2009
Glaubensbekenntnis eines Bankiers
thenoise, 19:26h
Ein Glaubensbekenntnis von mir ist zwar, dass jeder Franken, der am Staat vorbeigeht, ein gut eingesetzter Franken ist, weil er weniger Schaden anrichtet.
Konrad Hummler, Präsident der Vereinigung Schweizerischer Privatbankiers, in der NZZ.
Konrad Hummler, Präsident der Vereinigung Schweizerischer Privatbankiers, in der NZZ.
... link (2 Kommentare) ... comment
Sonntag, 2. August 2009
Die Unterhaltungsgruppe Telekommander lässt mitsingen
thenoise, 20:14h
Ihr fetter Klang und die geradlinigen, gelegentlich auch wuchtigen Beats kommen gut an, das ist keine Frage. Das -- nicht riesengroße, aber immerhin -- Alte Hallenbad ist voll. Die Fans kommen auf ihre Rechnung.
Aber womit begeistert die zum Trio angewachsene Gruppe? Mit einer eigenen Variante des Gemischs aus elektronischen Beats, die gelegentlich mit einer in wild-rockiger Manier gespielten E-Gitarre und Bass begleitet werden, und dem in Liedform und Zwiegespräch gezwungenen Sprechgesang. Wenn sich Florian Zwietnig und Gerald Mandl auf die Beats von der Festplatte beschränken, wird der Boden dünn, mit Gitarre und Bass gestützt, trägt er besser. Für außerordentliche Belastung ist er auch dann nicht ausgelegt.

Nicht nur im Musikantenstadl: Auch die Medien-
gruppe Telekommander hat es gern, wenn das
Publikum mitsingt.
Florian Zwietnig und Gerald Mandl werfen Slogans in die Runde, die sie als politisch ausweisen sollen ("Mein kleiner Widerstand ist durchgebrannt") und zeigen sich als widerborstige Kinder ("Sie sagen: 'Mach das leiser' und du sagst: 'NEIN!'"). Das ist gut, aber nicht mehr als ein (immer wiederkehrendes) Zeugnis der Jugendkultur. Sie bekommen den Applaus, weil sie ihre Zielgruppe mit dem bedienen, was sie erwartet. Dafür reichen die bekannten Gesten und die wiederholte Einladung zum Mitsingen. Das hebt ja praktisch in jedem Kontext die Stimmung. So liefern Mediengruppe Telekommander ein den Standards entsprechendes und durchaus auch kurzweiliges Konzert. Einen bleibenden Eindruck hinterlassen sie nicht.
Nächste Konzerte: 7.8.2009 Eschwege, 8.8. Rothenburg, 14.8.09 Hamburg,
21.8. Hannover, 28.08. Venlo (NL), 29.8. Wiesbaden
Aber womit begeistert die zum Trio angewachsene Gruppe? Mit einer eigenen Variante des Gemischs aus elektronischen Beats, die gelegentlich mit einer in wild-rockiger Manier gespielten E-Gitarre und Bass begleitet werden, und dem in Liedform und Zwiegespräch gezwungenen Sprechgesang. Wenn sich Florian Zwietnig und Gerald Mandl auf die Beats von der Festplatte beschränken, wird der Boden dünn, mit Gitarre und Bass gestützt, trägt er besser. Für außerordentliche Belastung ist er auch dann nicht ausgelegt.

Nicht nur im Musikantenstadl: Auch die Medien-
gruppe Telekommander hat es gern, wenn das
Publikum mitsingt.
Florian Zwietnig und Gerald Mandl werfen Slogans in die Runde, die sie als politisch ausweisen sollen ("Mein kleiner Widerstand ist durchgebrannt") und zeigen sich als widerborstige Kinder ("Sie sagen: 'Mach das leiser' und du sagst: 'NEIN!'"). Das ist gut, aber nicht mehr als ein (immer wiederkehrendes) Zeugnis der Jugendkultur. Sie bekommen den Applaus, weil sie ihre Zielgruppe mit dem bedienen, was sie erwartet. Dafür reichen die bekannten Gesten und die wiederholte Einladung zum Mitsingen. Das hebt ja praktisch in jedem Kontext die Stimmung. So liefern Mediengruppe Telekommander ein den Standards entsprechendes und durchaus auch kurzweiliges Konzert. Einen bleibenden Eindruck hinterlassen sie nicht.
Nächste Konzerte: 7.8.2009 Eschwege, 8.8. Rothenburg, 14.8.09 Hamburg,
21.8. Hannover, 28.08. Venlo (NL), 29.8. Wiesbaden
... link (0 Kommentare) ... comment
Montag, 27. Juli 2009
Baaba Maal - Television
thenoise, 22:05h
Seine Musik mochte ich viele Jahre nicht. Dann gefiel er mir bei einem Lied als Gastsänger bei Manu Dibango (Soma Loba auf dem Album Lion Of Africa). Das neue Album hörte ich trotzdem. Erst zu glatt und - im vergleich zu der Arbeit von Nusrat Fateh Ali Khan und Michael Brook, an die mich eine Synthie-Sequenz erinnert, ist sie das natürlich - und allmählich ganz nett. Hübscher Pop, den man ohne Baaba Maals Sozialisation wahrscheinlich nicht so machen könnte.
Doch gut, nicht aufgegeben zu haben.
Doch gut, nicht aufgegeben zu haben.
... link (0 Kommentare) ... comment
Sonntag, 26. Juli 2009
Wer hätte gedacht, dass das Telefon einmal die Zeichnung retten würde?
thenoise, 00:20h
Die Fotografie geht in der Malerei auf. Eine Landschaft lässt sich besser malen als fotografieren, stellt David Hockney im Interview mit der FAZ fest. Damit mag er durchaus recht haben. Aber er ignoriert, dass man auch mit dem Fotoapparat Landschaften malen kann.
Nebenbei bemerkt: Der Apparat, mit dem man angeblich die Realität abbilden kann, stellt auch abstrakte Kunstwerke her, wie man am Foto links (© Milik) unschwer feststellen kann.
Dass Technik dem Malen neue Impulse verleiht, hat übrigens auch David Hockney festgestellt, nachdem er sich ein neues Telefon gegönnt hat. Man wird kühn, wenn man mit dem Finger malt. Wer hätte gedacht, dass das Telefon einmal die Zeichnung retten würde? bemerkt er erstaunt.
Da hätte er sich wohl besser schon früher einen Fotoapparat gekauft.
Nebenbei bemerkt: Der Apparat, mit dem man angeblich die Realität abbilden kann, stellt auch abstrakte Kunstwerke her, wie man am Foto links (© Milik) unschwer feststellen kann. Dass Technik dem Malen neue Impulse verleiht, hat übrigens auch David Hockney festgestellt, nachdem er sich ein neues Telefon gegönnt hat. Man wird kühn, wenn man mit dem Finger malt. Wer hätte gedacht, dass das Telefon einmal die Zeichnung retten würde? bemerkt er erstaunt.
Da hätte er sich wohl besser schon früher einen Fotoapparat gekauft.
... link (0 Kommentare) ... comment
Chris Isaak - Mr. Lucky
thenoise, 13:16h
Warum nicht mal eine Schmalzbacke auflegen, einen Abgewiesenen, einen auf Liebesentzug? Von Chris Isaak hat es lange kein neues Album gegeben. Auch wenn es von ihm kaum herausragende Lieder gibt, mit Wicked Game ist ihm ein Evergreen gelungen, der nicht nur in der Version von Les Reines Prochaines grossartig ist. Das kann Chris Isaak mit Mr. Luck" nicht wiederholen. Er bleibt bei überwiegend sehnsuchtsschmalzigen Liedern, in denen er der verlorenen Liebe hinterher weint oder von verschenkten Herzen singt. Mit dem konventionell-fetzigen Mr. Lonely Man zeigt er seine durchaus angenehme, flotte Seite. Abwechslung bringen das exzellente Duett mit der Country-Sängerin Trisha Yearwood, die Hawaii-Anklänge von Take My Heart oder der Country-Rock-Song Best I Ever Had.
Mr. Lucky bietet keine Meilensteine, aber - gefällig und sorgfältig produziert - äußerst gediegenen Mainstream. Und das darf es zwischendurch ja auch mal sein.
... link (1 Kommentar) ... comment
Donnerstag, 16. Juli 2009
Endlich ...
thenoise, 01:01h
... eine Umfrage die Sinn macht.
... link (0 Kommentare) ... comment
... older stories